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Pflegenoten nicht grundsätzlich in Frage stellen!

kda_logo.jpgKöln (KDA) – 11.2.2010. Der Streit um den sogenannten „Pflege-TÜV“ reißt nicht ab, Auseinandersetzungen zwischen Trägern von Pflegeeinrichtungen und dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen mehren sich. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) rät mit Blick auf die Bundesratssitzung zur Transparenz in der Pflege daher zu einer schnelle Evaluation der Prüfungen von Pflegeleistungen. 

Die von den Pflegeeinrichtungen vorgebrachte Kritik muß konstruktiv aufgegriffen werden, um das neue Prüfsystem und deren Ausführung in der Praxis weiterzuentwickeln. „Trotz aller Anfangsschwierigkeiten, die derzeit im Rahmen der Prüfungen ambulanter Pflegedienste und stationärer Pflegeeinrichtungen auftreten, ist und bleibt die Benotung von Pflegeleistungen aber ein Meilenstein für den Verbraucherschutz und fördert das Bemühen der Leistungserbringer um optimale Qualität“, betont  KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli.

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LWL zahlt für Zusatzkräfte im Kindergarten

Foto: LWL/SagurnaZwei Drittel aller Kinder mit Behinderung besuchen in Westfalen-Lippe einen Regelkindergarten um die Ecke.

Westfalen (lwl). Die Frage nach dem richtigen Kindergartenplatz beschäftigt jetzt viele Eltern. Vor allem für Eltern von Kindern mit Behinderung stellt sich die Frage, wo ihre Kinder bis zum Schulbeginn betreut und gefördert werden sollen. "Vielen Eltern ist nicht bekannt, dass ihr behindertes Kind auch im Kindergarten "nebenan" betreut werden kann. In Westfalen-Lippe bieten 2200 Kindertagesstätten so genannte integrative Plätze an. Zum Beispiel unterstützt zusätzliches Personal die Erzieherinnen in diesen Tageseinrichtungen und sorgt dafür, dass die Kinder mit Handicaps die Unterstützung bekommen, die sie benötigen", erklärt Hans Meyer, Jugenddezernent beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). "In vielen dieser Regeleinrichtungen stehen auch heilpädagogische Fachkräfte zur Verfügung. Eine Zusammenarbeit mit niedergelassenen Therapeuten ist ebenfalls möglich."

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Gesundheitsmarkt wartet auf Entscheidungen der Politik

EUROFORUM-Konferenz "Gesundheitspolitik 2010"
18. und 19. März 2010, InterContinental Berlin

"Wir sollten jetzt nicht über eine Kopfpauschale diskutieren, sondern über die grundlegende Reform des Gesundheitsfonds", erklärte Dr. Markus Söder (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit) gegenüber dem Handelsblatt. So warten die Länder dringend auf ein Signal zur Reform des Fonds und des neuen Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen. Während Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler an dem Modell der einkommensunabhängigen Pauschale festhält, ist das Vorhaben für Söder nicht realisierbar. Auf der EUROFORUM Konferenz "Gesundheitspolitik 2010" (18. und 19. März 2010, Berlin) spricht Bayerns Gesundheitsminister Söder über seine Pläne in der Gesundheitspolitik und die Diskrepanz zwischen zentraler Steuerung und Regionalisierung im Gesundheitssystem. Weitere Schwerpunkte der Tagung sind die Erwartungen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an die schwarz-gelbe Gesundheitspolitik, Konsequenzen für Kostenträger und Leistungserbringer, der verstärkte Vertragswettbewerb zwischen Krankenkassen und Pharmaindustrie, der Wettbewerb zwischen GKV und PKV sowie das Regulierungssystem des GKV-Arzneimittelmarktes. Das vollständige Veranstaltungsprogramm ist im Internet abrufbar unter: www.euroforum.de/pr-gesundheitspolitik2010

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Unerkannte Hüftgelenks-Verletzungen nach Sturz führen bei Senioren oft zu Hüftarthrose

Knorpelschaden.jpgGefahrensituationen im Winter führen bei Senioren oft zu Stürzen auf das Hüftgelenk. Oberschenkelhalsfrakturen werden oft erst durch den spezialisierten Orthopäden eindeutig festgestellt. Auch Schäden an Knorpel, Bändern und Gelenkflächen des Hüftgelenks erfordern eine genaue Diagnose. Hüftarthrose und eine schwere Schädigung des Hüftgelenks können durch rechtzeitige Behandlung vom Orthopäden oft bereits im Frühstadium verhindert werden.

(Freiburg i. Br.) Klirrende Kälte und Schnee sorgen nicht nur für Spaß auf den Ski-und Snowboardpisten: An ältere Menschen stellt ein harter Winter ganz besondere Anforderungen. Durch Eis und überfrierende Nässe auf Straßen, rutschigen Hauseingängen und Treppen ergeben sich zahlreiche Gefahrensituationen. Sogar in der eigenen Wohnung verursacht an Schuhen eingebrachter Schnee plötzlich neue Gefahrenherde, die zu Stürzen führen können.

Bewegliche Senioren in einem guten Trainingszustand überstehen solche Stürze oft ohne Folgen. Die beste Vorbeugung gegen Sturzverletzungen am Hüftgelenk ist daher regelmäßige körperliche Bewegung und eine gut trainierte Hüftmuskulatur.

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