Hauptinhalt
Infektionen schnell behandeln - Neues Zentrum für Septische Chirurgie
(openPR) - Neue Abteilung für Septische Chirurgie - Infektionen schnell behandeln
Auch heute treten in der Unfallchirurgie trotz moderner Operationsverfahren bei offenen Brüchen noch bis zu 40 Prozent bakterielle Infektionen auf. Werden akute und/oder chronische Infektionen nicht fachgerecht und zügig behandelt, drohen oft lebenslange Probleme oder zumindest Beschwerden. Um die fachgerechte Versorgung septischer Komplikationen und Erkrankungen zu sichern, eröffnete das Klinikum Eilbek die Abteilung für Septische Chirurgie.
Das Angebot umfasst die Behandlung unfallchirurgisch/orthopädischer Patienten, die an Knochen-, Weichteil- und Gelenkinfektionen leiden. Die Leitung der Abteilung übernehmen PD Dr. Hergo Schmidt und Dr. Nils Haustedt. Sie bringen langjährige Erfahrungen aus dem Unfallkrankenhaus Hamburg (Boberg) mit.
„Dr. Schmidt und Dr. Haustedt schätzen wir als Experten der Infektchirurgie für die Behandlung septischer Erkrankungen und Komplikationen. Sie sind neben ihrer Fachkompetenz für ihre integre Arbeitsweise gerade bei der Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Fachrichtungen und Kliniken über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt“, so Dr. Mani Rafii, Vorsitzender des Direktoriums.
Zu den Behandlungsschwerpunkten gehören:
- Akute und chronische Knocheninfektionen
- Gelenkinfektionen
- Infektionen bei Diabetikern, z.B. diabetische Füße
- infizierte Hautdefekte (inkl. Lappentransplantation)
- Verkürzungen und Verlängerungen von Extremitäten
Dr. Schmidt dazu: „Auch nach bester chirurgischer Arbeit kann es zu Infektionen kommen. Individuelle Risikofaktoren wie Diabetes, Übergewicht und komplizierte offene Brüche begünstigen Infektionen. Wenn man bedenkt, dass die Durchblutung der Unterschenkel bei gesunden jungen Menschen im Vergleich zur Hüftregion nur ein Viertel der Durchblutung aufweist, kann man sich die Durchblutungsproblematik bei Älteren vorstellen. Im Vergleich dazu haben Diabetiker, auch eine Erkrankung vieler Älterer, krankheitsbedingte Durchblutungsstörungen in Armen und Beinen. Als Folge verheilen Wunden nur schwer - selbst nach kleinen
chirurgischen Eingriffen. Durch frühzeitige Diagnose und fachgerechte
chirurgische Behandlung helfen wir langwierige Krankheitsprozesse
aufzuhalten.“
Weitere Informationen und Kontakt unter: Tel: (040) 2092 7401 oder im Internet unter
www.schoen-kliniken.de/Kliniken/Klinikum_Eilbek/Fachzentr...
Info
Über das Klinikum Eilbek
Seit August 2006 gehört das Klinikum Eilbek zu den Schön Kliniken, einer Klinikgruppe in privater Trägerschaft. Das Klinikum Eilbek verfügt über 605 vollstationäre Betten und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Jährlich werden rund 30.000 Patienten stationär, teilstationär und ambulant behandelt. Das Klinikum ist ein Schwerpunktversorger mit Spezialabteilungen für die überregionale Versorgung. Zum Leistungsspektrum gehören: Innere Medizin, Chirurgie, Urologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, Geriatrie und frührehabilitative Medizin mit einem Zentrum für Schädel-Hirnverletzungen, sowie die Versorgung psychiatrischer Erkrankungen. Seit 2004 verfügt das Klinikum Eilbek über einen modernen Klinikneubau, eine zentrale Notaufnahme mit Funktionsdiagnostik und Radiologie, fünf zusätzliche Bettenstationen und eine interdisziplinäre Intensivstation mit angeschlossener Überwachungseinheit. Allein dort werden jährlich rund 14.000 Patienten behandelt.
Über die Schön Kliniken
Die Schön Kliniken sind eine Klinikgruppe in privater Trägerschaft (Familie Schön) mit den Schwerpunkten Orthopädie, Neurologie, Chirurgie, Psychosomatik und Innere Medizin. In den insgesamt zwölf Kliniken in Bayern, Schleswig-Holstein, Hessen und Hamburg verfügen die Schön Kliniken über 3.660 Betten und beschäftigen rund 5.820 Mitarbeiter.
Quelle: OpenPR Eingestellt von Werner Tigges, 08. Januar 2008


